Ah, Japan. Das Land, in dem Geschmack als eine Herausforderung angesehen wird. Wo einfach mal ausprobiert wird, ohne darüber nachzudenken, ob das ganze eigentlich Sinn ergibt.
Über Wasabi Chips lässt sich ja noch streiten, das ist schlicht und einfach Geschmackssache.
Aber Kakaobier (Dose, links)? Das ist schon höchst kurios. So kurios, dass ich es natürlich sofort probieren musste. Und ich kann bis zum heutigen Tage nicht sagen, wie ich es finde. Seltsam oder merkwürdig sind die Adjektive, die den Geschmack am treffendsten beschreiben.
Der Kaffeedrink dagegen ist großartig. Gut, es ist mehr Zuckersirup als Kaffee, aber das macht ja nichts. Ich werde das Zeug schmerzlichst vermissen, wenn ich Japan verlasse.
Den Orangensaft mit “rare cheese flavor” habe ich bisher nur zweidimensional auf einer Werbetafel gesehen, aber wenn ich ihn finde, werde ich davon berichten. Wenn meine Geschmacksnerven aufgehört haben zu weinen, versteht sich.
Takashima ist wirklich Natur pur. Falken, Wildschweine, Affen, Bären, Schlangen und geschätzte 3 Fantastilliarden Insekten teilen sich hier mit ein paar Farmern den Lebensraum. So wunderschön es auch ist, stelle ich doch mehr und mehr fest, dass ich zwar ohne Natur nicht leben möchte, es aber reicht, wenn ich sie hin und wieder mal besuche. Zivilisation hat doch auch was für sich. Schön, dass ich bald in Osaka bin.

















Den Kaffeedrink gabs bei uns auch
Meine flüssigen Geschmacksverwirrungsfavoriten waren Bananenfanta (probier das mal, das gibts bestimmt auch in Japan) und ein als “grüner Tee” bezeichnetes Getränk dass aber mehr an Sojamilch erinnert.
Bin jetzt wieder zurück in Deutschland. Viele Spaß noch weiterhin !!! Hau rein